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Tote Maden...
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THEMA: Tote Maden...

Tote Maden... 01 Mai 2013 20:16 #5779

  • xAlex
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Servus!

Habe daheim noch einen ungeöffneten Literbeutel mit Maden, da ich
diesen noch nicht brauchte lagert der schon seit paar Wochen im Kühlschrank.

Neben lebendigen Maden und Caster befinden sich dort auch viele tote Maden,
ca. 20-25% dürften tot sein.
Wie trenne ich die von den lebendigen?
Was könnte die Ursache sein?

Danke und Grüße

Alexander
Biggie und Fibre Paste süchtig...

Aw: Tote Maden... 01 Mai 2013 21:27 #5780

  • gunter
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Hmmmm...mal überlegen.. Ich schlage ein Experiment vor, ziehe mir mal ne Tüte gut fest über den Kopf, lege mich zwei Wochen in den Kühlschrank und schaue was passiert.

Und zum trennen nimmt man ein Sieb, so eins fürs Futter, oder wenn die Frau nicht da ist, das aus der Küche.

Aw: Tote Maden... 01 Mai 2013 22:50 #5781

  • HerrJanssen
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gunter schrieb:
Hmmmm...mal überlegen.. Ich schlage ein Experiment vor, ziehe mir mal ne Tüte gut fest über den Kopf, lege mich zwei Wochen in den Kühlschrank und schaue was passiert.


Exakt das ist der Punkt. Daher haben Madendosen auch die fancy Löcher in den Deckeln.

Nach dem Kauf trenne ich die Maden immer umgehend vom Sägemehl, reinige sie unter fließendem Wasser, trockne sie mit Küchenkrepp und streue sie in der gereinigten Madendose mit Maismehl ab. Das sorgt für langes Leben und vermeidet zusätzlich Ammoniak-Gestank im Kühlschrank.
A float tip is pleasing in it's appearence and even more pleasing in it's dissapearence!
[H.T. Sheringham]

Aw: Tote Maden... 01 Mai 2013 23:29 #5782

  • xAlex
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Ok der Sauerstoff ist es... Habe ich mir auch schon in Erwägung gezogen.
Lasse die Maden am liebsten in der eingeschweißten Tüte um Grüche zu vermeiden.
Beim nächsten mal werde ich nicht mehr so viel auf einmal kaufen, damit
die nicht unnötig lange gelagert werden.

Grüße

Alexander
Biggie und Fibre Paste süchtig...

Aw: Tote Maden... 02 Mai 2013 07:48 #5787

  • Nick
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Moin,

du kannst die Tierchen ruhig in der Ziploc-Tüte lassen. Allerdings solltest du diese dann alle 3 Tage mal öffnen und die Krabbler darin ein bisschen durchrütteln, damit mal etwas Frischluft in den Beutel kommt.
Aber prinzipiell ist 'ne geräumige Madendose mit ausreichend trockenem Substrat (z.B. Säge- oder Maismehl) doch die bessere Alternative.
Wer fischen will, muss freundlich sein...

Aw: Tote Maden... 28 Mai 2013 00:45 #6013

Auch wenn´s xAlex jetzt nix mehr hilft, heute konnte ich ein sehr interessantes Experiment zu dem Thema durchführen.

Könnte für alle interessant sein, die gerne größere Madenvorräte zu Hause haben.
Auch wenn der Text etwas länger geworden ist , könnte es sich also lohnen, ihn mal zu überfliegen...

Wie´s der Zufall so will, hab ich schon gestern das Thema gelesen, aber noch nicht darauf geantwortet.

Heute wollte ich eine Dose Maden kaufen.
Zum Glück war der Vorratsbehälter gerade leer, also hat mein Händler einen neuen Beutel aufgemacht:
Die Maden waren tot!
Er mich gefragt hat, ob ich sie zum anfüttern brauchen kann.
Natürlich kann ich!

Als er sie umgefüllt hat, habe ich gesehen, daß doch noch einige am Leben waren.
Mußte mir ein Grinsen verkneifen, denn ich hatte, wegen früherer Erfahrungen schon so eine Vorahnung...

Zuhause hab ich überlegt, was ich jetzt mit den toten Maden mache.
Wollte den wertvollen Stoff (hier zahl ich 9€/l bzw. 1,50 für die Dose:pinch:) nicht bei einem einzigen Feierabendansitz auf den Kopf hauen.
Ca. 10% zeigten noch Lebenszeichen.
Also wollte ich retten was zu retten ist:
Madensieb hab ich leider keines, aber mein Köfi-Aquarienkescher hat die passende Maschenweite.

Um die Sache zu beschleunigen, hab ich eine weiter Portion auf einen flachen Teller gestreut, der ein einer Schachtel standt.
Die Lebenden sollten über den Rand kriechen.

Allerdings waren sie schon so schwach, daß ich am Sinn der Aktion gezweifelt habe.

Dem Rest hatte ich in der Madendose gelagert um immer wieder durchgeschüttelt, damit wieder etwas Sauerstoff rankommt.

Auf den Deckel der Dose kamen die eindeutigen Leichen.

Bald zeigte sich folgendes:
Die Maden auf dem Teller und im Kescher waren fast alle tot und die Lebendigen so schwach, daß nur wenige durch die Maschen, bzw, über den Rand kamen.
Die Schüttelmaden, waren dagegen recht fidel!

Also die aus der Dose ins Netz.
Bald hingen sie halbtot in den Maschen.
Sobald ich sie geschüttelt habe, rieselte es wieder kurz.

Gleiches auf dem Teller:
Nach jedem Umrühren kehrte wieder Leben ein...

Auch die ausortierten auf dem Deckel zeigten Lebenszeichen, sobald sich das Häuflein leicht durchgeknetet hab...


Um das ganze abzukürzen:
Nach gut zwei Stunden hab ich alle Maden wieder zusammen geschüttet, weil sich eindeutig gezeigt hatte, daß sie über 99% gelebt haben.

Fazit:
Daß ich von den scheinbar 90% toten Maden noch viele retten kann habe ich erwartet, weil ich schon mehrfach diese Erfahrung gemacht habe.
(Hatte schon mehrfach Beutel aufgehoben, um wenigstens noch ein paar Hakenköder raussortieren zu können)
Aber, die Tatsache daß es keinerlei Verluste gegeben hat hat mich doch sehr verblüfft.

Hoch interessant fand ich die Tatsache, daß es fast ausschließlich der Bewegungsreiz war, der sie wieder zum Leben erweckt hat!
Aufwärmen hatte einen deutlich schwächeren Effekt!

Die einmal richtig aufgewachten Maden blieben aktiv, und haben ihre Kollegen aufgeweckt, wenn sie in deutlicher Überzahl waren.
Umgekehrt genauso.


Ob es Sinn macht, den Sauerstoff bewußt zu reduzieren, um die Lagerzeit zu verlängern, müssen weitere Experimente zeigen.

Auf jeden Fall aber lohnt es sich, scheinbar toten Maden noch mal eine Chance zu geben...


Und ich werde meinen Händler bitten, daß er, falls er wieder mal so einen Fall hat, er den Beutel für mich aufhebt.
Bei dem, was er sonst so an mir verdient, kann ich es mit meinem Gewissen vereinbaren, ihm nicht alles zu verraten...

Grüße vom
Nachtschwärmer78

Aw: Tote Maden... 28 Mai 2013 09:08 #6016

  • BRB
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  • Beiträge: 682
@Nachtschwärmer78
Das ist aber ein komischer Händler !
Ich hab mir schon öfter mal vacuumierte Maden schicken lassen. Die sind alle tot
Tüte auf, ab in eine flache Schüssel und frisches, trockenes Sägemehl rein und nach einer Stunde ist wieder alles am Leben! Mein Händler lässt sich im Winter bei geringerem Bedarf alle seine Maden so schicken....
Gruß-BRB
Letzte Änderung: 28 Mai 2013 09:08 von BRB.

Aw: Tote Maden... 28 Mai 2013 19:38 #6017

  • mupliss
Ihr Reanimations-Monster!

Aw: Tote Maden... 28 Mai 2013 19:45 #6018

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  • Beiträge: 281
Ganz bestimmt Zombie-Maden!

Aw: Tote Maden... 29 Mai 2013 01:15 #6022

BRB schrieb:
@Nachtschwärmer78
Das ist aber ein komischer Händler !
Ich hab mir schon öfter mal vacuumierte Maden schicken lassen. Die sind alle tot
Tüte auf, ab in eine flache Schüssel und frisches, trockenes Sägemehl rein und nach einer Stunde ist wieder alles am Leben! Mein Händler lässt sich im Winter bei geringerem Bedarf alle seine Maden so schicken....
Gruß-BRB


Da sieht man mal wieder, daß ich hier in der absoluten Friedfisch-Diaspora lebe...

Maden haben die meisten Händler nur als Dosenware.
Daher wohl seine (und meine) Unwissenheit...

Aber da Ihr Euch ja hier besser auskennt:
Wie lange kann ich die Maden ohne Sauerstoff lassen, bis sie wirklich den Geist aufgeben?
Und wieviel Lagerzeit kann ich so gewinnen?

Wie gesagt, ich zahl bis zu 9€ pro Liter!
Drum geh ich damit sparsamer um, als ich es gerne würde...
Günstigere Quellen lohnen sich bei mir aber nur, wenn ich größere Vorräte lagern könnte.

Grüße vom
Nachtschwärmer78
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