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Spezialisiertes Friedfischangeln & Naturköderangeln auf Raubfische.
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Classy misfortunes, was alles schiefgehen kann...
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THEMA: Classy misfortunes, was alles schiefgehen kann...

Classy misfortunes, was alles schiefgehen kann... 29 Jul 2014 21:14 #12087

  • HerrJanssen
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  • Wenn man doch nur mehr Zeit fürs Angeln hätte...
  • Beiträge: 200
Ich bin mir sicher, da kann jeder etwas zu beitragen, und ein kleiner Small-Talk-Thread schadet ja auch nicht. Wenn Ihr also von Euren Missgeschicken erzählen wollt....

Die Idee hierzu kam mir gestern, als ich mir spätabends am Wasser einen leckeren Kaffee einschenken wollte:

Ruckzuck den Edelstahl-Kaffeepott rausgekramt, in die Tacklebox gestellt und nach der Thermoskanne gegriffen. Schnell noch einen Blick auf die Schwingspitze und rein mit dem Kaffee in den Pott. Ahhhh….. lecker! Komm, ein Schlückchen geht noch…. PLUMPS!
Schade. Der Pott ist mangels brauchbarer Standfläche (ich weiß, meine Schuld…) umgekippt und hat die Hälfte seines heißen Inhalts in die Tacklebox gespien! Verdammte Axt!
Kopflampe an und retten, was zu retten ist! Der Kaffee ergoss sich genau über meine Vorfachspulen und die Hakenbriefchen. Wunderbar! Dutzende Hakenbriefchen vereinzeln und -dem mitgebrachten Handtuch sei Dank- abtrocknen! Das Ganze natürlich mit dem Rücken zum Wasser, um mit dem Licht nicht die Fische zu verschrecken, so dass ich die Rute völlig ignorieren musste.
Die Spulen mit den geflochtenen Vorfächern wurden zum Teil komplett mit dem Gebräu getränkt. So ein Elend! Die kriegt man nicht trocken. Das zieht sofort ein!

Das Pech, dass mir der Fisch meines Lebens noch die Rute ins Wasser gezogen hätte, blieb mir glücklicherweise erspart. Bin als Schneider nach Hause gefahren. Was auch schon Pech genug ist.
A float tip is pleasing in it's appearence and even more pleasing in it's dissapearence!
[H.T. Sheringham]

Aw: Classy misfortunes, was alles schiefgehen kann... 24 Aug 2014 17:17 #12392

Offensichtlich klappt bei den anderen alles perfekt...

Ich erinnere mich an einen Angeltag auf Hecht mit meinem damals noch recht jungen Ältesten.
Ende Dezember, Frost, aber herrliche Wintersonne.
Und Sohnemann hakt auch seinen ersten Hecht, vielleicht gerade maßig. Drillt, ich will keschern. Er hat gerade mal das Maul über den Kescherrand bugsiert, denkt, Väterchen löffelt den schon raus - und läßt locker. Drilling im Netz, Hecht ab, teardrops keep falling...

Kurze Zeit später, Uferrand am Ende der Buhne. Ich will einen Wurf um die Wurzeln der Linde im Wasser herum machen, toller Einstand für Hechte. Trete vorsichtig auf den Raureif an der Abbruchkante. War aber Randeis, ich rutsche mit dem linken Bein ins Wasser, kann mich nicht halten und kippe kopfüber in die Fluten.

Die Tränen flossen wieder, diesmal vor Lachen und Sohni hat die ganze Heimfahrt nicht aufgehört.

Übrigens, Dein Avatar erinnert mich an Zeichnungen aus dem alten Max Piper, der vielseitige Angler.
Mit wie gewohnt besonders freundlichen Grüßen aus dem Revier
Wolfgang

A40 - woanders is auch Scheisse
Letzte Änderung: 24 Aug 2014 17:19 von Tief im Westen.

Aw: Classy misfortunes, was alles schiefgehen kann... 24 Aug 2014 20:15 #12400

  • patrick
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Ah..wollte ja auch was schreiben

Als ich so knappe 15 oder so war wagte ich mich in die "proffesionelle" Karpfenangelei.

Was bedeutet, dass ich mir einen elektronischen Bissanzeiger gekauft habe und mit Frolic und Laufblei auf Karpfen angesessen habe.
Wurde mir aber zu langweilig und deshalb habe ich ein paar Meter weiter etwas das Ufer nach Fischen abgesucht.

.....das ist übrigens immer noch mein Problem wenn ich einen Ansitz mache....die Langeweile wenn man auf den run wartet.....

Habe dann ein kurzes Pipen gehört und nach ein paar Sekunden lauschen bin ich dann mal Richtung Rute gelaufen um nach dem Rechten zu sehen.
Was ich gesehen habe war nur noch ein leicht wippender Rutenhalter und sonst nichts.
Hatte extra mit offenem Bügel gefischt, aber die Leine hat sich wohl um den Bügel gewickelt und mir meine geliebte und teure Kev Float ins Wasser gezogen.

Panisch habe ich dann ins Wasser gestarrt, und da es sehr klar und nicht tief war konnte ich auch meine Rute entdecken.
Ein langer, schwarzer Schatten der langsam im Wasser seine Runden zog.
Der Schatten war natürlich meine Rute, nicht der "Fisch des Lebens" wie oben schon erwähnt.

Ich also raus aus den Schuhen, Taschen leer gemacht und angezogen wie Gott mich nicht schuf ins Wasser.
Da ich nicht der beste Taucher bin und die Klamotten mich nach unten zogen hab ich dann wie wild mit den Armen im Wasser nach der Rute gefischt.

Irgendwann hatte ich sie dann und bin mit der Rute, drillend und strampelnd wieder Richtung Ufer.
Hab den Fisch dann weiter gedrillt, einer der kleinsten Karpfen die ich je gesehen hatte, der dann auch noch einen Meter vor dem Kescher ausgestiegen ist.

War zum Glück recht spät im Frühjahr und konnte meine Klamotten notdürftig trocknen.
Musste dann noch mit dem Fahrad 8 km nach Hause radeln
"BLOOD, SWEAT and BEERS"

-Frei nach Winston Churchill

Aw: Classy misfortunes, was alles schiefgehen kann... 27 Aug 2014 22:55 #12445

  • Tincer
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Es ist schön, wenn man nach langer Fahrt am Kanal ankommt, auf Zander spinnfischen möchte ... und die Rolle liegt noch zu hause
... oder man haut dort fluchtartig vor einem Gewitter ab und beim Ausräumen des Kofferraums zu hause merkt man ... der Kescher liegt noch irgendwo am Autostandplatz ...
Ich angele, um dem Lärm der Welt zu entfliehen.

Aw: Classy misfortunes, was alles schiefgehen kann... 28 Aug 2014 07:21 #12446

  • lucius
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  • Beiträge: 345
Man deckt sich für den Kurzurlaub in Schweden mit Ködern ein,die dort astronomisch teuer sind,
und stellt dann dort in der Wildnis 25km weg vom nächsten Fiskeshopen fest das die Köder
zuhause im Kühlschrank stehen.....(in Deutschland,nicht in der Stuga)

Aw: Classy misfortunes, was alles schiefgehen kann... 28 Aug 2014 17:05 #12452

  • Tincer
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  • Beiträge: 1265
Kunstköder sind jetzt günstiger als in D.

ähm da war noch was in diesem Jahr. Ich hatte zwei Reisetaschen voll Kunstköder mit in Sverige aber die Kiste mit den kleinen Barschwobblern, die hatte ich tatsächlich vergessen ... und auf die wäre es angekommen
... so freute sich der Schwedische Tackledealer in Ulricehamn
Ich angele, um dem Lärm der Welt zu entfliehen.

Aw: Classy misfortunes, was alles schiefgehen kann... 30 Aug 2014 09:13 #12455

Da muß ich heute noch lachen
mitte der 70er Jahre in Krakow am See- wache früh so gen 5.30 auf und denke für ein paar Würfchen vor dem Frühstück ist ja noch Zeit.Rute geschnappt mit einem Blinker im Schlafgewand die 20Meter bis zum Steg .Mache da so 2 Würfe nach links- Mist der Blinker hängt.Da läuft ein Ansaugrohr für Gießwasser in den See ,das wußte ich ja bin dennoch hängen geblieben.Nun waren die Blinker zu DDR Zeiten ja nicht gerade Massenware,also Schlafgewand aus und ohne ins Morgenwasser,abgetaucht und Blinker gelöst.Wieder raus denke ich mir nach links brauche ich nicht mehr zu werfen,also nach rechts.Schon beim ersten Wurf -rumms ein Hecht an der Leine.Das blöde war nur - keinen Kescher mit und nackig war ich ja auch noch.
Habe dann zu den anderen Ferienhäusern geschaut und welch ein Glück da schaut ein anderer Urlauber aus dem Fenster (auch Angler) er erhörte meinen Hilferuf und half mir mit seinem Kescher.
Nach geglückter Landung mußte ich mir die Ermahnung anhören-nie ohne Kescher ans Wasser zu gehen.Und Außerdem solte mann sich beim Angeln etwas anziehen.
Der Hecht hat uns allen am Abend geschmeckt und viel Spaß war auch dabei.
euer ZP

Aw: Classy misfortunes, was alles schiefgehen kann... 30 Aug 2014 16:35 #12457

(Alb)Traumstart am Kitimat
Glaubt mir keiner - ist aber Wort für Wort wahr!

Wir waren das zweite Mal in British Columbia. Angefangen hatte das, weil ich meinem Erstgeborenen zur Geburt nicht die Eisenbahn geschenkt habe, die ich schon immer haben wollte. So hatte ich ihm zum Abitur die Angelreise geschenkt, die ich schon immer machen wollte. Beim Zweitgeborenen war es die Carrera-Bahn und der ältere kam selbstredend wieder mit.
Wir hatten noch ein paar Rechnungen offen, vor allem hatte ich beim ersten Mal mit der Fliege nur einen Lachs gefangen und, Asche auf mein Haupt, den ersten pazifischen Lachs überhaupt auf Eisen gefangen.
Zum Einfischen waren wir im Campground am Kitimat, bevor es in die Wildnis gehen sollte. Unser Guide Michael, seit dem ersten Mal genannt PG (Psycho Guide), schnappte sich meine Jungs, ging zu einem angeblich guten Pool, stattdessen watete ich auf eine Kiesbank am Rande der Strömung.
Ich zog, die Fliege in der Hand Schnur zum Werfen von der Rolle, als keinen Meter neben mir ein großer Lachs buckelte. Trotz einsetzender Schnappatmung brachte die Fliege irgendwie ins Wasser und gnädiger Weise zog die Strömung dieselbe im sanften Schwung von mir weg. Dann strippte ich langsam ein, Ruck, Fisch & Fliege (Wer hat den Begriff geklaut?) weg. Es ist gar nicht so leicht mit heftig zitternden Fingern einen vernünftigen Knoten zu binden. Den Non-Slip-Mono-Loop konnte ich gleich vergessen.
Der nächste Wurf klappte besser, nach dem Herumschwingen will ich einstrippen, die Rute wird brutal auf’s Wasser gepeitscht und ich strippe die lose Schnur ein: die 32er GTM war durch. Na gut, nehme ich die 35er. Ein paar Würfe passiert nichts, der Adrenalin-Anteil im Blut sinkt langsam unter 50%. Dann wieder ein Biss, der Fisch stürmt stromauf , direkt neben mir sehe ich das Schemen – und dass die Schnur locker ist, Haken hat nicht gefasst.
Zwei Würfe später (ich weiß schon jetzt, dass mir das eh kein glaubt), ich strippe ein, will gerade zum nächsten Wurf ansetzen, Biss, ich hau an, die freie Schnur wickelt sich um mein linkes Handgelenk, ein brutaler Ruck, ja, ja, schon wieder und Fisch & Fliege – Ihr wisst schon. Ein leichtes Vorhofflimmer kündigt sich an
Ich wate zurück ans Ufer, statt spontan auf’s Sammeln kanadischer Fischbriefmarken umzusteigen, wühle ich im Rucksack, finde die 40er und bekomme Sie irgendwie an die Rute und eine neue Fliege unten dran. Wieder auf der Kiesbank lassen mir die Lachse ein paar Würfe Zeit, ich zähle mich in den Alpha Zustand, murmele ein paar Affirmationen und bin zu allem bereit. Hätte ich vielleicht nicht tun sollen.
Ich habe die Rute schon halb zum Rollwurf bereit (um die Keule raus zu bekommen – was beim Fliegefischen was ganz Seriöses ist), schönes „D-Shape“ der Schnur hinter mir, da beisst wieder so ein Monster. Ich versuche mit erhobener Rute noch einen Anhieb zu setzen – und die Schnur wickelt sich halb je um Hals und Kopf. Der Lachs zischt los, die Schur reibt hart vom Kopf zum Hals, die Schlinge zieht sich zu.
Ich habe mir immer zwei besonders attraktive Arten des Sterbens gewünscht. Die zweite ist, von einem Lachs ins Wasser gezogen zu werden. Aber doch nicht heute! Diesmal hält das dicke Vorfach natürlich. Irgendwie bekomme ich eine Hand unter die Schnur und kann den Kopf aus der Schlinge ziehen, wobei die Nase heftig im Wege ist. Als ich die Hand wieder an Rolle habe, ist der Widerstand weg, schlecht gehakt, ausgeschlitzt.
Ich wanke mit letzter Kraft ans Ufer, da kommen die Jungs zurück, nichts los am Pool. Sie fragen mich, wie’s war und woher ich Striemen an Hals und Gesicht habe. Und lachen sich kaputt, als ich sage, ich hätte schon 4 Lachse abgehakt.
Das fordert mich heraus, zurück an meinem Platz werfe ich aus und fange sofort den zweiten Lachs meines Lebens auf die Fliege. Ich habe vergeblich gehofft, dass Sie seitdem (anglerisch) mehr Respekt vor mir haben.
Mit wie gewohnt besonders freundlichen Grüßen aus dem Revier
Wolfgang

A40 - woanders is auch Scheisse
Letzte Änderung: 30 Aug 2014 16:50 von Tief im Westen.

Aw: Classy misfortunes, was alles schiefgehen kann... 02 Sep 2014 20:33 #12464

  • Wolfgang
  • OFFLINE
  • Moderator
  • Beiträge: 1366
Na, dann will ich auch mal...


Mein schlimmstes Ereignis hatte ich mit ca. 14 Jahren. Damals war ich noch begeisterter Boilieangler mit allem drum und dran. Bei einer sommerlichen Session am Lieblingssee hatte ich meine Ruten auf Dreibeine im Wasser aufgebaut (das ist cool unter Karpfenanglern). Der Abend war feucht fröhlich und der Tiefschlaf ließ nicht lange auf sich warten. Nachts bekam ich dann auch tatsächlich einen Run und bin raus. Erst als ich die Rute in der Hand hatte wurde ich so langsam wach. Ich wunderte mich über bunte Lichter im Wasser, kümmerte mich aber nicht weiter. Nach dem ich den Karpfen im Kescher und versorgt hatte, wurde ich skeptisch. Was ist da Los? Ich ging zu meinen Dreibeinen und musste feststellen, dass beide umgefallen waren. Die Bissanzeiger hatten Wasser gezogen und leuchteten unter Wasser. Ok, kein Problem, schnell wieder hingestellt. Aber wo war meine zweite Rute??? Weg! Selbst ewiges rumleuchten in der Dunkelheit brachte sie nicht zum Vorschein. Sie ist auch NIE wieder aufgetaucht...

Was war passiert? Nach langer Überlegung bin ich darauf gekommen: Ich habe nachts schlaf- und alkoholtrunken beim Anhieb die Dreibeine umgeworfen (daran erinnere ich mich nicht mehr...). Die zweite Rute stand unter enormer Spannung, da die Montage ca. 250 m weit draußen lag (damals ging das noch mit der Luftmatratze). Nachdem die sehr schwimmfähige Rute (dicker Blank) mit der leichten Rolle ins Wasser gefallen war, zog sie die wie ein Gummiseil gespannte Schnur auf den See. Bis zum hell werden war sie dann aber abgesoffen, sodass auch Bahnen mit der Luftmatratze erfolglos waren.

Die Story musste ich mir Jahrelang anhören! Viel schlimmer war aber, dass ich als Schüler nichts auf der Tasche hatte und Monate brauchte, bis ich wieder eine zweite Rute hatte...

Jaja, so war das!

Aw: Classy misfortunes, was alles schiefgehen kann... 03 Sep 2014 08:19 #12466

  • Rookie
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  • Fleißiger Boarder
  • Beiträge: 120
Was einem beim Karpfenfischen so alles passieren kann... Komischerweise sind mir die blödesten Missgeschicke auch beim Karpfenangeln passiert. Kommt davon, wenn man tagelang am Wasser hockt

Als Bub war ich für ein 2-Tage Camp mit dem Verein an einem Baggersee. Zusätzlich zu Boilies und Co. hatte ich auch noch einen Liter Maden im Gepäck. Am Wasser angekommen schnell einen guten Platz ausgespäht und mein (allererstes "Karpfenzelt") aufgebaut. Die Ruten folgten sogleich und nun konnte ich das Zelt mit Luftmatratze und Schlafsack ausstatten, um mich gemütlich zurück zu lehnen. Natürlich fing es promt an zu regnen. Als sich nach mehreren Stunden nichts tat, holte ich die Ruten ein und besuchte einen Freund einige Plätze entfernt. Fast hätte ich den Eimer mit den Maden vergessen..schnell noch hinein ins Zelt damit. Es regnete noch zwei, drei Stunden...dann machte ich mich auf den Weg zurück in mein Domizil. Ruten wieder raus und ab ins gemütliche Zelt. Das erste was mir auffiel war, dass meine Luftmatratze wenig Bodenkontakt hatte. Und ausserdem tropfte mir ständig etwas auf den Kopf, was ich anfangs noch als Kondenswassertröpfchen wahrgenommen hatte. Nachdem ich die Taschenlampe gefunden hatte und mein Zelt beleuchten konnte, kam ich mir vor wie in einem schlechten Film. Die Nähte des Zeltes waren so dicht wie ein Mückennetz. Der feste Boden im Zelt ließ das Wasser aber nicht mehr heraus, so dass (man sollte wirklich nie in einer Kuhle sein Zelt aufbauen) in der Mitte meiner Behausung ein kleiner Teich entstanden war, auf dem die Luftmatratze nun das tat, wozu sie ja eigentlich erdacht war. Die Maden hatten sich den Weg über die feuchten Eimerinnenwände hinaus gesucht und wuselten nun im Zelt herum. Die feuchten Zeltwände luden natürlich prima zum Klettern ein...und nun wusste ich auch, was mir ständig auf den Kopf "tropfte"... Wasser wäre mir lieber gewesen. Bis kurz vor Sonnenaufgang war ich damit beschäftigt mein Zelt trocken- und die Maden wieder in den Eimer zurück zu legen (diesmal mit Deckel). Den Tag darauf verbrachte ich mehr damit meine Vorräte und Kleidung in der Sonne zu trocknen als zu angeln. Eine Woche später kaufte ich mir ein neues Zelt... ein Trekkingzelt... mit abgedichteten Nähten... und mit Vorzelt für die Maden.
"An angler is a man who spends rainy days sitting around on the muddy banks of rivers doing nothing because his wife won’t let him do it at home..."
Letzte Änderung: 03 Sep 2014 08:21 von Rookie.
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