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Spezialisiertes Friedfischangeln & Naturköderangeln auf Raubfische.
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THEMA: Vorstellung

Vorstellung 18 Mär 2011 23:49 #1053

  • xAlex
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  • Beiträge: 601
Hallo,

bin der Alex, 27 Jahre alt und gebürtiger Oberbayer.
Ich bin mit 12 Jahren zum angeln gekommen, durch meine mex/amerikanische Verwandschaft und meinen Vater, die (leider) ausschließliche Big Game Angler sind.
Ich wohne in Neubrandenburg(Studienort),München(Freundin) und Hallbergmoos(Heimat).

Da es in meinem Dorf keinen Anglerverein gab und mein Vater keinen Schein(daher das leider) hatte blieb mir damals nur
Schwarzangeln, an kleinen Flüssen(seitenarme der Isar), Bächen und kleineren Bauernweihern übrig.
Gefangen habe ich meist Forellen, Aiteln, Hasel, Nasen und an den Weihern oft Barsche und Karpfen.

Die Vorliebe für kleine Gewässer ist immer noch gelieben und auch sind Aiteln und Salmoniden meine bevorzugte Beute.
Besonders bei den Aiteln beeindruckt mich das sie selbst in kleinen Gräben vordringen und dort eine anseheliche größe erreichen.
Obwohl ich eigentlich der totale Allrounder bin ist meine Lieblingsmethode das Trotting.
Faszinerend dabei finde ich, wie viele verschiedene Fischarten zu fangen sind.
Mit minimalem Gepäck Stalke ich auch gerne Karpfen, Schleie und co.
Hauptwerkzeuge sind bei mir die freie Leine ,Avon , Bobber, Sticks und Controller.
Letztes Jahr hatte ich auch gute Erfolge beim Feedern und Ledgering.

Meine zweiten Standbeine sind das Fliegenfischen(sehr schlecht...)und Sbirofischen auf Forellen, Spinnfischen auf Hecht und Barsch.

Um meinen anglerischen Horizont zu erweitern absolviere ich die zweite häfte meines Studiums(Agrar) in Neubrandenburg.
Dort beangle ich mit vorliebe den Tollensefluß. Dort soll es laut dem Gewässerwart des dortigen Vereins sehr sehr sehr große Döbel geben die dort niemand(!) beangelt.
Er hat mir genaue Details bei Elektrofischen benannt die ich leider noch nicht nutzen konnte.
Da ich keinerlei Infos dort über Döbel bekomme, Trotting und jederlei angeln auf Sicht sich schwierig gestaltet wegen dem extremen Kraut bin ich mit meinem Latein am fast am Ende.
Feedern hat leidliche Erfolge gebracht und dieses Jahr werde ich es mit Ledgering versuchen.
Problematisch dabei ist das es zu viele Features gibt und ich trotz großer Literaturrecherche nicht rausbekomme welche features Döbel in Falle von vielen Bevorzugen.


Meine Ziele sind derzeit immer noch, der 60+ cm Döbel sowie BaFo und ein massiger Huchen(bekomme dieses Jahr endlich eine Isar Strecke).
Neben dem Döbel möchte ich mich dieses Jahr verstärkt dem Hecht am Tollensesee widmen.

Petri Heil!
Biggie und Fibre Paste süchtig...

Aw: Vorstellung 19 Mär 2011 13:18 #1054

  • Wolfgang
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  • Beiträge: 1366
Hi Alex,

es freut mich sehr, dass Du Dich hier angemeldet hast! Ich finde es klasse, dass sich nach und nach immer mehr von den "richtigen" Leute hier einfinden...

In M-V hast Du allerdings die Möglichkeit, Deinen anglerischen Horizont zu erweitern. Das tolle an dem Land ist, dass es dort unzählige Gewässer gibt, aber kaum Menschen. Traumhaft!

Ein Döbel von 60+ hört sich gut an. Das dürften etwa 6 Pfund sein, je nach Körperbau. Den suche ich auch noch!

Tipp zur Tollense: Durchangeln! Irgendwann fällt der Groschen. Wenn Du einmal raus hast, welche Standplätze die Fische bevorzugen und wie die drauf sind, dann ist der Knoten geplatzt. Außerdem ist es wichtig zu beachten, dass sich die produktiven Gewässerabschnitte von Winter zu Sommer unterscheiden können. Ich habe ähnliche Erfahrungen an der Spree gemacht. An den Strecken, wo ich im Winter gefangen habe, war im Sommer kein Fisch. Auch Ledgern brachte im Sommer keinen Biss, sondern nur Oberflächenangeln. Selbst getrottete Brotflocken mit kleinen Avons hatten keinen Wert. Die Fische waren über Monate absolut oberflächenorientiert. Ich hatte darüber letztes Jahr mal einen Artikel in "Coarse Angling Today". Wenn Du Interesse hast, kannst Du ihn Dir ja mal reinziehen: www.classycatchers.de/coarse-angling-tod..._article-kalweit.PDF

Beste Grüße

Wolfgang

Aw: Vorstellung 19 Mär 2011 21:55 #1055

  • xAlex
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  • Beiträge: 601
Ein sehr schöner Artikel!
Ich liebe es wenn Artikel über mehrere Seiten gehen.

Oberflächen-Brot ist eine sichere Bank.
An einem Wehr Fischen Einheimische Angler ab und an auf Döbel mit Brot.
Die Präsentation ist leider furchtbar schwierig an dieser Stelle.
Man muss das gegenüberliegende Ufer anwerfen und die Treibgeschwindigkeit des Köders, muss genau die selbe sein, wie die der Kostproben.
Mit Schnurbogen und Dreggen gestaltet sich das schwierig.

Ich könnte mir vorstellen das es Optimal mit einer sehr langen Bolo-Rute gehen könnte, die Schnur so weit aus dem Wasser zu heben das der Köder, unverzögert oder beschleunigt, treibt.

Letztes Jahr am letzten Tag bevor ich mich in de Semesterferien verabschiedet habe, sind ich und ein Kommilitone mit dem Kanadier,
die ersten 15 Kilometer des Tollense abgefahren.
Auf dem hinweg habe ich einige Features abgeangelt, aber bei der Hitze ging an diesem Tag gar nichts(abgesehen von einem Barsch).
Ich habe intressante Stellen entdeckt in der "Grünen Hölle" ,die man nur mit dem Boot erreichen kann und dank Polbrille konnte ich richtig pervers starke Döbel ausmachen.
Wir haben uns mit der Strecke übernommen und die Nacht hat uns erwischt.
Da wir keine Taschenlampe dabei hatten und sehr vorsichtig paddelten, konnten wir an der Oberfläche raubende Döbel ausmachen.
Bei dem ersten sind wir so erschrocken das wir fast gekentert wären.
Das ist echt heftig wenn paar Meter vom Boot entfernt sich ein 60 cm Döbel aus dem Wasser katapultiert.
Intressant war das sich nur die starken Exemplare gezeigt haben.
Problem war: Köder aus, kein Licht, wir warn körperlich am ende und wollten nur noch ins Bett.

(Ich habe übrigens an diesem Tag sehr schöne Fotos geschossen die ich ende April hochladen will.)

Kommende Saison möchte ich Nachts an diesen Stellen mit Oberflächenbrot und Grashüpfer angreifen.
Schwierig ist das ich nicht nachts alleine im Kanadier hinfahrn will und ich auch nur 2-5 Mann Kanadier zu Verfügung stehen.
Jetzt muss ich nur noch einen finden der sich an einer solche Aktion beteiligt....
Biggie und Fibre Paste süchtig...

Aw: Vorstellung 20 Mär 2011 10:50 #1058

  • Wolfgang
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  • Moderator
  • Beiträge: 1366
Kommst Du denn da nur mit dem Boot hin? Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg durchs Unterholz!

Aw: Vorstellung 20 Mär 2011 15:52 #1060

  • xAlex
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  • Beiträge: 601
Das ist ein Naturschutzgebiet, da kann ich nicht mit der Machte durch den Schilfgürtel hacken.
Ich habs mal versucht mich mit minimalem Gepäck durch den Schilfgürtel durchzuzwängen. Abgesehen davon das ich irgenwann knietief eingesunken bin hab ich noch die falsche Richtung eingeschlagen.
Bei Google Earth konnte ich jetzt zwar einige geeignete Stellen
finden direkt ans Wasser zu kommen.
Diese Trampelpfade nutzen und ein paar Stellen heiß machen werde ich definitiv nutzen.
Das klassische Features abklappern, kann ich mir nur mit Kanadier vorstellen.
Biggie und Fibre Paste süchtig...
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