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Testkurve selber messen
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THEMA: Testkurve selber messen

Testkurve selber messen 19 Jan 2019 13:17 #19095

Bei Fliegenruten habe ich die Erfahrung gemacht, das die Angaben der Wurfklassen oft neben der Realität liegen. Da gibt es aber die Messmethode nach Theo Matchewsky, die relativ einfach vergleichbare und verlässliche Ergenisse liefert. So kann ich vor allem meine eigenen Ruten untereinander vergleichen und bewerten. Und ich finde die passende Wurfschnur etc.

Über die Testkurven habe ich schon einiges, auch hier, gelesen. Die Rutenspitze soll rechtwinklig gebogen sein. Ich finde aber nirgendwo, wann das der Fall ist. Steht dann die Hülse des Spitzenrings senkrecht, die ersten 5 oder 10 cm der Spitze?

Ich suche also eine verlässliche und reproduzierbare Methode, die Testkurve und damit das ideale Wurfgewicht und die passende Hauptschnur auszuwählen.

Der Grund ist natürlich, nehme ich zu unserer Tour de Tinca eher meine zwei Matchruten mit, die für's Posen fischen ideal wären. Oder doch liebe eine schwerere Avon Rute, wegen der dicken irischen Guinness-Mast--Schleien?

Die Matchruten sind unterschiedlich, eine hat zwei Spitzen, die war am Spitzenring gebrochen und hat nun anstelle des 1. Rings einen neuen Spitzenring. Oder kürze ich die 2. Spitze bis zum 2. Ring? Dann hätte ich 1 feine Matchrute, eine mittlere und eine etwas härtere. Und wenn ich dann noch die Testkurve wüsste...

Und was für eine Testkuve mag diese Rute haben???

DSC_0028.JPGDSC_0028.JPG
Mit wie gewohnt besonders freundlichen Grüßen aus dem Revier
Wolfgang

A40 - woanders is auch Scheisse
Letzte Änderung: 19 Jan 2019 13:24 von Tief im Westen.

Aw: Testkurve selber messen 19 Jan 2019 14:06 #19096

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Moin Wolfgang, ich kann da nur Rutenbauer Rainer Schäfers aus dem "Fischernetz" empfehlen.
Der gibt Dir mit Sicherheit eine ausführliche Erklärung was, wie, womit, usw. und alles was Du wissen musst. Schreib den doch mal an.
Petri
Volker
Fun-frisch geangelt!

Aw: Testkurve selber messen 20 Jan 2019 10:49 #19097

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Moin Wolfgang,

als gelegentlicher Rutenbauer habe ich das selbe Problem, weil es offensichtlich kein einheitliches Verfahren zur Ermittlung der Testkurve bzw. des Wurfgewichtes gibt.
Zudem sprechen selbst eingefleischte Profis die gängige Maßeinheit lb. (pound) falsch aus. Am verbreitetsten ist da "libbs" .

Aber zurück zum Thema. Du gehst wahrscheinlich genausolange angeln wie ich! Also balle deine geballte Erfahrung und sch... auf die Theorie. Du weißt doch, mit welchem Wurfgewicht deine Ruten am besten werfen...denk ich mal
...und jetzt wirds wissenschaftlich: du rechnest dein aus der Erfahrung (empirisch) ermittelte wurfgewicht (CW) in Ounces (oz.) [28,35g] um... und die Zahl ist dann deine gewünschte Testkurve (TC) in lb..
Warum? Landläufige Umrechnung: Testkurve gleich 16faches Wurfgewicht!
Aber mal ehrlich...wozu brauchst du das wirklich? Mehr Selbstbewustsein! Du weißt doch selbst am besten, welche Größe Satzkarpfen du deinen Ruten zutraust und danach wähle aus.

Allerdings würde ich, wenn ich in deiner spannungsgeladenen Situation wäre, genauso im Quadrat hüpfen

P.S. wie man nach der Theorie eine Rute mit extremer Spitzenaktion mit einer mit Vollparabolik vergleichen will, bleibt mir allerdings dauerhaft verborgen

Wolfgang! Ich vertraue dir! Du schaffst das !

tight lines
Thomas dein soundsovieltes Sapa

Aw: Testkurve selber messen 20 Jan 2019 11:04 #19098

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Tief im Westen schrieb:
Bei Fliegenruten habe ich die Erfahrung gemacht, das die Angaben der Wurfklassen oft neben der Realität liegen. Da gibt es aber die Messmethode nach Theo Matchewsky, die relativ einfach vergleichbare und verlässliche Ergenisse liefert. So kann ich vor allem meine eigenen Ruten untereinander vergleichen und bewerten. Und ich finde die passende Wurfschnur etc.

Über die Testkurven habe ich schon einiges, auch hier, gelesen. Die Rutenspitze soll rechtwinklig gebogen sein. Ich finde aber nirgendwo, wann das der Fall ist. Steht dann die Hülse des Spitzenrings senkrecht, die ersten 5 oder 10 cm der Spitze?

Ich suche also eine verlässliche und reproduzierbare Methode, die Testkurve und damit das ideale Wurfgewicht und die passende Hauptschnur auszuwählen.

Der Grund ist natürlich, nehme ich zu unserer Tour de Tinca eher meine zwei Matchruten mit, die für's Posen fischen ideal wären. Oder doch liebe eine schwerere Avon Rute, wegen der dicken irischen Guinness-Mast--Schleien?

Die Matchruten sind unterschiedlich, eine hat zwei Spitzen, die war am Spitzenring gebrochen und hat nun anstelle des 1. Rings einen neuen Spitzenring. Oder kürze ich die 2. Spitze bis zum 2. Ring? Dann hätte ich 1 feine Matchrute, eine mittlere und eine etwas härtere. Und wenn ich dann noch die Testkurve wüsste...

Und was für eine Testkuve mag diese Rute haben???

DSC_0028.JPGDSC_0028.JPG


...da du sie mit Harness benutzt...8 bis 12lb

Aw: Testkurve selber messen 20 Jan 2019 13:27 #19099

Richtig, sapa alias Thomas der Viertelvorzwölfte,
ohne Hochsee-Ausrüstung gehe ich nicht mehr ans Wasser.

Den starken Beckengurt sieht man auf dem Foto nicht, die Kiepe ist mit der Plattform verschweißt und die Stützen haben tief im Erdboden verankerte Betonsockel.

Da interessiert schon mal die Testkurve...
Mit wie gewohnt besonders freundlichen Grüßen aus dem Revier
Wolfgang

A40 - woanders is auch Scheisse

Aw: Testkurve selber messen 20 Jan 2019 23:06 #19104

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Also unter den beschriebenen Verhältnissen würde mich eher die Sollbruchstelle interessieren ... bevor es einen zerreißt

Hilft das evtl. weiter?

www.angeln-alex.de/html/body_testkurve.html
Ich angele, um dem Lärm der Welt zu entfliehen.

Aw: Testkurve selber messen 20 Jan 2019 23:23 #19105

So hatte ich mir das auch gedacht, wie beim Alex

Ich werde die Ruten mal in meine Fliegenruten Apparatur einspannen und schauen, ob ich das reproduzierbar hinbekomme.

Ich weiß nur noch nicht, wo ich ein 453,592 g-Gewicht herbekomme. Also eigentlich 454 g, da aufgerundet.

(Ja, ja ich weiß schon, zum Beispiel eine Flasche mit Wasser abwiegen, oder Sand oder, oder, oder, ich hätte halt gern was Englisches, Vorgefertigtes; vielleicht hilft der Wizzard von OZ? Der müsste etwa 28,3495 g wiegen...)

Und Sollbruchstelle? Rückgrad beweisen, auf Biegen ohne Brechen!
Mit wie gewohnt besonders freundlichen Grüßen aus dem Revier
Wolfgang

A40 - woanders is auch Scheisse
Letzte Änderung: 20 Jan 2019 23:24 von Tief im Westen.

Aw: Testkurve selber messen 21 Jan 2019 20:31 #19110

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Ja, ja ich weiß schon, zum Beispiel eine Flasche mit Wasser abwiegen, oder Sand oder, oder, oder, ich hätte halt gern was Englisches...

Dann nimm doch eine gute Flasche Gin!

Aw: Testkurve selber messen 21 Jan 2019 21:44 #19111

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Tief im Westen schrieb:
... Rückgrad beweisen, auf Biegen ohne Brechen!


Aua, hört sich nach Bandscheibenquetschung an


sapa59 schrieb:
... dann nimm doch eine gute Flasche Gin!


Gute Idee, sind ca. 0,7 kg Inhalt. Den kann man prima auf 453,592 g zurücktrinken
Durchaus schaffbar, ca. 6 Doppelte.

Thank you, bei dem garstig kalten Wetter draußen braucht man(n) so nette Wortplänkelein wie die eueren
Ich angele, um dem Lärm der Welt zu entfliehen.
Letzte Änderung: 21 Jan 2019 21:49 von Tincer.

Aw: Testkurve selber messen 22 Jan 2019 11:21 #19112

Dem Sapa und sicher auch dem Tincer wird nach 6 Doppelten warm ums Herz.

In Irland bekam ich nach einem Zwangsbad im 8 Grad kalten Wasser (Beim Drill vom Ufer einer Insel aus trieb das Boot ab...) im Pub Hot Whisky zum Aufwärmen. Lecker!

Eben Whisky statt Rum in wenig heißem Wasser. Gibt's übrigens nicht on the rocks...
Mit wie gewohnt besonders freundlichen Grüßen aus dem Revier
Wolfgang

A40 - woanders is auch Scheisse
Letzte Änderung: 22 Jan 2019 11:25 von Tief im Westen.
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