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| Hybrida - Kunstköder "Made in Germany" |
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| Freitag, 9. Januar 2009 | |
Für den ambitionierten Spinnfischer ist der Name Hybrida in den vergangenen Jahren ein fester Begriff geworden, was an der stetig wachsenden Vielfalt dieser Schwarzwälder „Hardbaits“ liegt. Christian Schomaker hat die Köder einmal unter die Lupe genommen.Wobbler „Made in Germany“ Bereits vor über zehn Jahren begann Gregor Babiarz mit dem Wobblerbau - zunächst jedoch ausschließlich für den Eigenbedarf. Aus Hobby wurde Beruf und heute produziert er einige der besten in Deutschland gefertigten Kunstköder überhaupt. Die stetig wachsende Produktpalette wird jedes Jahr um einige Modelle erweitert und so stehen auch für das Jahr 2009 zwei Produktneuheiten bereit. Demnach werden die K 4 und O 1-Wobbler Gesellschaft bekommen und Anfang diesen Jahres erscheinen der K 4- Twitchbait und der O 1-Twitchbait. Insgesamt sind dann 14 Wobbler, Twitchbait- und Jerkbaitmodelle in jeweils bis zu 12 Farben erhältlich (je nach Modell), vom Kleinstwobbler mit gerade einmal 3 cm Länge (H 1), bis hin zum 20 cm langen B 3. Zwei der bekanntesten Modelle dürften dabei der 13 cm lange B 1-Twitchbait (0-1m Tauchtiefe) und der J 1-Jerkbait (Sinkzeit: 1m/10sek.) sein - in der Fachpresse werden sie als wahre Hechtmagneten gepriesen und so mancher Boddenhecht fiel ihnen bereits zum Opfer.
Hybrida Twitchbaits - Nicht nur schön anzusehen, sondern auch sehr fängig
Eines haben alle Modelle gemeinsam - Sie weisen eine außerordentliche hohe Qualität auf. 7 gute Gründe für „Hybrida Wobbler“, die auf der Rückseite der Verpackungen prangen: - Top Laufeigenschaften, da jeder Wobbler individuell eingestellt und getestet wird - Hybrida-Wobbler entstehen in enger Zusammenarbeit mit Profianglern - Korpus wird hergestellt aus sehr robustem Hartschaum - Extrem widerstandsfähige Lackierung - Tauchschaufel aus unzerbrechlichem Polycarbonat hergestellt - Jeder Wobbler wird mit hochwertigsten Qualitätshaken ausgestattet - Handmade in Germany Davon wollten wir uns natürlich selbst überzeugen, denn ich muss gestehen, dass sich bisher keine Kunstköder der Schwarzwälder Köderschmiede in meinen Köderboxen befanden. In den vergangenen Jahren habe ich mich mehr und mehr auf die teuren Japan-Modelle eingeschossen und die übrigen Hersteller fanden kaum Beachtung. Nun hält sich Gregor was Werbung anbetrifft auch eher bedeckt, was ihn für mich wiederum sympathisch macht. Ich hasse nichts mehr, als übertriebene Werbeanzeigen und ich hoffe daher, dass dieser Bericht deshalb auch nicht missverstanden wird – er klingt werbeträchtig, aber zumindest der K4 und der K4- Twitchbait konnte mich bereits vollends überzeugen und sie haben sich ihren Platz in meinem Köderrepertoire gesichert. Die übrigen Köder bekommen bald ihre Chance. Sehr gespannt bin ich darauf, ob der 7,5 cm lange O 1 meine Erwartungen beim Schleppfischen auf Großbarsch erfüllen wird. Praxistest Endlich Samstag. Die Meteorologen haben sich mal wieder kräftig geirrt, denn statt vom gelegentlichen Sonnenschein begleitet, steuern wir im Schneeregen unserem Zielgewässer entgegen – einem kleinen Kanal im Nordwesten Brandenburgs. Mit 0,5-1,5m Wassertiefe und einem ausgewogenen Bestand mittlerer Hechte und Barsche genau das richtige Gewässer um die K 4 Twitchbaits auf Herz und Nieren zu testen. Hierbei handelt es sich rein optisch um einen 6,5 cm langen „Schwimmwobbler“. Seine Stärken soll er allerdings bei abwechslungsreicher Führung (Twitchen, Spinnstops) ausspielen. Schnell sind die leichten Barschruten montiert und als Hechtversicherung mit einem 4,5 kg tragenden Stahlvorfach (Flexonit) versehen. Noch vor meinen Füßen überzeugt mich mein neues „Spielzeug“ von seinem exakten Lauf. Mit zwei schnellen Kurbelumdrehungen geht er auf „Fangtiefe“ und lässt sich dort trotz Auftrieb extrem langsam führen. Ein leichter Ruck mit der Rutenspitze lässt ihn herrlich anflanken. In der Einholpause steigt er dann langsam in Richtung Oberfläche. Ich bin positiv überrascht, denn seit längerem suche ich nach einem kleinen Twitchbait ohne integrierter Rassel. Aus diesem Grund würde ich mir auch ergänzend eine schwebende (Suspender) Version wünschen. Das Austauschen der Haken durch geringfügig dickere bzw. größere bringt den Wobbler aber bereits annähernd in die Schwebe ohne den Lauf großartig negativ zu beeinträchtigen. Die Betonung liegt hier jedoch auf „ergänzend wünschen“, da ich gerade im Flachwasser z.B. über Kraut und Totholz schwimmende Modelle bevorzuge. In Fließgewässern, wie auch an dem von uns beangelten Kanal, kann ein weiterer Trumpf der Schwimmwobbler ausgespielt werden, indem der Köder mit der Strömung treibend an Fischeinstände ( z.B. überhängende Büsche und Bäume, Wehre usw.) herangeführt wird.
Mission erfüllt, Hecht am Haken!
Bereits nach 15 Minuten entscheiden wir uns für einen Stellenwechsel, da unsere kurzen Ruten an dieser schilfbestandenen Uferpartie ungeeignet erscheinen. Einige Kilometer weiter sieht das Ganze schon anders aus und wenig später hängt dann auch der erste Hecht am Haken. Ihm folgen im Laufe des Nachmittags noch drei weitere. Allesamt keine Riesen, aber zumindest zwei von ihnen stellen für dieses Gewässer bereits einen guten Durchschnitt dar. In der mäßigen Strömung fielen sie auf den langsam und abwechslungsreich geführten Wobbler herein. Ein weiterer Hecht verabschiedete sich nach kurzem Drill. Test erfolgreich bestanden, auch wenn von den launischen Barschen an diesem Tage mal wieder keine Spur zu finden war. Der K 4-Twitchbait hat sich seinen Platz in meiner Köderbox neben Illex und Co. trotzdem redlich verdient und muss sich in der nächsten Saison u.a. beim Rapfenfischen an den Berliner Kanälen erneut beweisen. Wie eingangs erwähnt bietet Gregor Babiarz mit seiner Hybrida-Range mittlerweile eine sehr breite Produktpalette an und für jede Zielfischart wird sich der richtige Köder finden. Weitere Informationen sind demnächst wieder unter www.hybrida-wobbler.de zu finden, da die Seite derzeit überarbeitet wird. Der Vertrieb erfolgt über www.thinkbig-online.de. Von Christian Schomaker |
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