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News: Fred. J. Taylor ist tot |
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Sonntag, 1. Juni 2008 |
Frederick James Taylor – einer der berühmtesten Angler aller Zeiten – starb am 7. Mai 2008 im Alter von 89 Jahren.
„Fred J", wie er von
seinen Freunden genannt wurde, erblickte am 9. Februar 1919 in Leighton
Buzzard, Bedfordshire, das Licht der Welt. Als Junge interessierte er
sich nur wenig für die Schule. Viel spannender fand er das Angeln und
sein Luftgewehr, mit dem er auf alles tierische schoss, was ihm in die
Quere kam.
Während des 2. Weltkrieges diente er in Nord-Afrika. Zu dieser Zeit
begann eine Brieffreundschaft mit seiner späteren Frau Carrie, mit der
er schließlich 61 Jahre verheiratet sein sollte, bis sie 2005 verstarb.
Nach dem Krieg entwickelte sich Taylors Karriere als Schriftsteller
über Jagd- und Fischereithemen. Ergebnis waren unzählige Artikel in
britischen Angelmagazinen und insgesamt 20 Bücher. Die beiden
Meisterwerke „Tench" und „Angling in Earnest" wurden unter den Titeln
„Schleienangeln" und „Angeln mit Pfiff" sogar in deutscher Sprache
veröffentlicht, wodurch er auch hierzulande Berühmtheit erlangte.
Taylor war seit
den 50er Jahren Teil einer Gruppe von Freunden, die sich aus den
bedeutendsten Anglern ihrer Zeit zusammensetzte, wie z.B. Richard
Walker, Fred Buller, Peter Stone, Peter Thomas, Leslie Moncrieff und
Hugh Falkus. Die von Walker geführte Gruppe brachte frischen Wind in
die Angelfischerei, vor allem in das Friedfischangeln und Hechtangeln.
Taylor machte insbesondere die Liftmontage und das Hechtangeln mit
toten Meeresfischen populär.
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